COPING – das Institut

COPING ist ein Institut der angewandten Psychologie. Es führt empirische Untersuchungen in verschiedenen Berufsfeldern durch und beteiligt sich an der Umsetzung der dabei gewonnenen Erkenntnisse in der beruflichen Praxis. Ein wichtiger Bestandteil dieser Arbeiten ist die Entwicklung von diagnostischen Methoden, die für die jeweiligen Fragestellungen angemessen sind. Die Arbeitsergebnisse liegen zum größeren Teil auch als Publikationen vor. Die Zusammensetzung des Teams gewährleistet, dass wissenschaftliche und praktische Kompetenzen im Institut gleichermaßen vertreten sind. Über die Kooperation mit Universitätseinrichtungen (u. a. Potsdam und Wien), die Einbeziehung von Studierenden und die langjährige Zusammenarbeit mit anderen Partnern (z. B. Softwareentwicklern) stehen COPING auch Kapazitäten für die Bearbeitung größerer Projekte zur Verfügung.

COPING wurde 1992 von Uwe Schaarschmidt und Andreas W. Fischer gegründet. Seit 1997 hat das Institut seinen Sitz in Wampersdorf bei Wien. Die Geschäftsführung wird von Andreas W. Fischer wahrgenommen.

In den Anfängen war die Arbeit von COPING auf die Unterstützung der Personalenwicklung in Bereichen von Politik, öffentlicher Verwaltung und Gesundheitswesen konzentriert. Es kamen im Laufe der Jahre weitere Aufgaben hinzu. Das Spektrum umfasst heute auch Fragestellungen der beruflichen Eignung und der Gestaltung von Arbeitsbedingungen. Auch erweiterte sich die Zahl der von COPING untersuchten und betreuten Berufsgruppen. Bezogen sich die Arbeiten innerhalb des Gesundheitswesens zunächst auf die Pflegekräfte, so sind heute alle Berufssparten dieses Bereichs einbezogen. Darüber hinaus spielen die Berufsgruppen der Feuerwehr und des Strafvollzugs eine wichtige Rolle. Und in jüngerer Zeit gilt die besondere Aufmerksamkeit der Berufspopulation der Lehrerinnen und Lehrer. All die genannten Berufsgruppen verbindet eine Gemeinsamkeit: Es bestehen erhöhte psychosoziale Anforderungen, d. h. es ist der ständige und direkte Umgang mit anderen Menschen und die Wahrnehmung von Verantwortung für andere Menschen gefordert. Aus dieser Anforderungsspezifik resultieren einerseits Chancen für die Persönlichkeitsentwicklung im Beruf, andererseits aber auch mögliche Risiken für die psychische Gesundheit. Beides steht im Fokus der von COPING durchgeführten Projekte.