Arbeitsfelder

Gesundheitsförderung im Lehrerberuf

Die Potsdamer Lehrerstudie hatte auf eine problematische gesundheitliche Situation in dieser Berufsgruppe hingewiesen und zugleich Möglichkeiten der Veränderung der vorgefundenen Situation aufgezeigt. COPING hat es sich zur Aufgabe gemacht, die aus der Potsdamer Studie abgeleiteten Schlussfolgerungen praxiswirksam umzusetzen.

Dies erfolgt auf zweierlei Weise:

  1. Zur Unterstützung von Lehrerkollegien und Schulleitungen bei der Stärkung persönlicher Ressourcen und der Veränderung von Arbeitsbedingungen vor Ort hat COPING das diagnostische Instrument IEGL (Inventar zur Erfassung von Gesundheitsressourcen im Lehrerberuf) entwickelt. Mit ihm kann die Analyse der Arbeitsverhältnisse an Schulen und der persönlichen Ressourcen der Lehrerinnen und Lehrer unter Gesundheitsaspekt vorgenommen werden. Es steht im Rahmen des Internet-Testsystems von COPING Schulen zur Nutzung zur Verfügung.
  2. Zur frühzeitigen Erkennung und Förderung der Eignung für den Lehrerberuf bietet COPING das Instrument FIT für den Lehrerberuf (FIT-L) an. Es vermittelt grundlegende Anforderungen des Lehrerberufs und erlaubt auf diesem Hintergrund Selbst- und Fremdeinschätzungen der persönlichen Voraussetzungen. Das Instrument hat sich als Hilfe und Anregung zur Reflexion bewährt. Sein Einsatz  bietet sich im Zusammenhang mit Berufswahlentscheidungen und bei der Ausbildung von Lehramtsstudierenden an.

Downloads:

Personalentwicklung im Gesundheitswesen

Seit 1993 unterstützt COPING intensiv die Personalentwicklung im Gesundheitsbereich. So wurden seither über 150 Förder-Assessment-Center für angehende Führungskräfte aus allen Krankenhausbereichen (ärztlicher, pflegerischer, medizinisch-technischer, technischer und Verwaltungsbereich) sowie für künftige Lehrerinnen und Lehrer an Gesundheits- und Krankenpflegeschulen durchgeführt.
Weitere Arbeiten beziehen sich auf

Download: Bericht Förder-AC

Zulassungsverfahren für Studienbewerber an Fachhochschulen

COPING stellt seit über 12 Jahren Methoden für die Eignungsfeststellung in Zulassungsverfahren für medizinisch-technische Ausbildungen bzw. Studienrichtungen und für Studiengänge mit dem Schwerpunkt öffentliche Verwaltung bereit. Es handelt sich hier nicht nur um die Entwicklung, regelmäßige Evaluation und alljährliche Überarbeitung der Testinhalte, sondern auch um die Realisierung der Anwendung der Instrumente. So gewährleisten wir, dass jährlich über 2000 Bewerber in vorgesehene Zulassungsverfahren einbezogen werden und Entscheidungen über die Aufnahme ökonomisch und zeitgerecht getroffen werden können.

Arbeitsgestaltung und Gesundheitsförderung in Justizanstalten

Im Rahmen des Projekts AGiJA (Arbeitsgestaltung und Gesundheitsförderung in Justizanstalten) entwickelte COPING ein diagnostisches Instrument zur Arbeitsbewertung in Justizanstalten.
Es dient der Analyse der Arbeitsverhältnisse und erlaubt den Bediensteten eine persönliche Standortbestimmung im Zusammenhang mit ihrer Arbeit unter Gesundheitsaspekt. Für die Leitungen von Justizanstalten besteht damit eine verbesserte Möglichkeit, sowohl belastende Bedingungen in der Arbeit der Bediensteten als auch zur Verfügung stehende Ressourcen für die Gesundheitsentwicklung zu erkennen. Bedienstete werden in ihrem Bemühen um Gesunderhaltung unterstützt, indem sie persönliche Rückmeldung erhalten und eigenständig Schlussfolgerungen für die Stärkung ihrer Gesundheit ableiten können.